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  Home  >  Für Ärzte  >  Arznei-/Heilmittel  >  Arzneimittelversorgung in M-V  >  Arzneimittelinformationen im Internet

Arzneimittelinformationen im Internet

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Das Internet bietet dem Arzt zahlreiche Informationsmöglichkeiten zu aktuellen fachlichen und berufspolitischen Fragestellungen. Heute an dieser Stelle exemplarische Hinweise zum Problemkreis Arzneimittel.

Der Einstieg über das Portal des Deutschen Ärztenetzes DÄN unter der Adresse www.arzt.de empfiehlt sich grundsätzlich, da dort immer relevante Aussagen zu eigentlich allen den Arzt interessierenden Fragen schnell erschlossen werden können. Wichtig ist in dem heute darzulegenden Zusammenhang die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) als Fachausschuß der Bundesärztekammer. Deren Angebot öffnet man entweder durch Anklicken auf der Eingangsseite des DÄN oder unter der URL www.akdae.de. Die Homepage bietet eine gute Übersicht.
Die AkdÄ informiert die Ärzteschaft vielfältig und aktuell über rationale Arzneitherapie und Arzneimittelsicherheit. Sie berät seit 1952 als wissenschaftlicher Fachausschuß die Bundesärztekammer und die KBV in allen Fragen der Arzneibehandlung und Arzneimittelsicherheit. Mit Therapieempfehlungen bietet sie pharmakotherapeutische Problemlösungen auf der Basis validierter und klinisch relevanter Forschungsergebnisse. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) müssen ihr gemäß ärztlicher Berufsordnung mitgeteilt werden. Mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM; im Internet zu erreichen unter der Adresse www.bfarm.de) unterhält sie den Ärzteausschuß Arzneimittelsicherheit und eine Datenbank zur Spontanerfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen.
Unter den Informationsangeboten dieser Seite sind für den Arzt sicher die Medizinische Infothek und die Therapieempfehlungen von Interesse.
Die Kommission erarbeitet Empfehlungen für die wichtigsten Therapieindikationen in der hausärztlichen Praxis. Diese Empfehlungen werden nach einem festgelegten Verfahren von auf dem jeweiligen Gebiet ausgewiesenen Fachmitgliedern der Arzneimittelkommission unter Einbeziehung eines Panels ambulant tätiger Ärzte erstellt. Die Arzneimittelkommission ist ein unabhängiges Gremium der deutschen Ärzteschaft. Sie vermittelt mit der Herausgabe der Therapieempfehlungen das derzeitig gesicherte Wissen als Basis einer rationalen und rationellen Arzneimitteltherapie.
Die Wirksamkeit eines Arzneimittels bzw. einer therapeutischen Maßnahme kann nur dann als nachgewiesen gelten, wenn hierzu Belege, d.h. eine ausreichende "Evidenz", aus validen klinischen Prüfungen vorliegen.
Informationen erhält man durch Klicken auf "Therapieempfehlungen". Die dann erscheinende Übersicht bietet eine "Kurzinfo" zum Charakter der Empfehlungen. Unter der Rubrik "Aktuelle Hefte" findet sich eine Liste der vorliegenden Publikationen, die alle auch sofort als PDF-Dateien gelesen oder heruntergeladen bzw. gedruckt werden können.
Ein prinzipiell sinnvoller Weg zur Erschließung des Inhalts und zum schnellen Auffinden der benötigten Informationen ist die Nutzung ggf. vorhandener Suchfunktionen. Das DÄN bietet da eine besonders komfortable und ergiebige Suche. Hat man beispielsweise Ende August die Stichworte "Arzneimittelversorgung" UND "Steuerung" eingegeben, dann bekam man insgesamt 37 verschiedene Hinweise. Sortiert nach Relevanz erschien an erster Stelle der Beitrag von Dr. Wolfgang Eckert im September-Journal, gefolgt von der Pressemitteilung über die in Schwerin im August abgeschlossene Zielvereinbarung zur Steuerung der Arzneimittelversorgung.
Auch die Website der KVMV ist Quelle für das Suchergebnis. Derzeit finden sich dort nicht nur die neuesten Informationen zur Verordnungspraxis im Lande, sondern auch die entsprechenden Einordnungen und Schlußfolgerungen. So unterrichteten die Rubriken "Neu bei uns" und "Aktuell" zeitnah über die Zielvereinbarung und die monatlichen Analysen des Hauptgeschäftsführers ebenso wie die Hinweise des Vorsitzenden. Dabei ist anzumerken, daß derartig wichtige Informationen den KV-Mitgliedern im Internet mit Redaktionsschluß - und damit in der Regel schon zwei Wochen vor dem Erscheinen des Journals - zugänglich sind.

 

 

 

 

 

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