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Nach Schätzungen wird von 1,4 bis 1,9 Millionen Medikamentenabhängigen in
Deutschland gesprochen. Etwa ebenso viele Menschen werden als gefährdet
eingestuft, eine Medikamentenabhängigkeit zu entwickeln. Frauen bzw. ältere Menschen
sind besonders betroffen.
Die Bundesärztekammer (BÄK) hat in Zusammenarbeit mit der Arzneimittelkommission und
weiteren Experten einen Leitfaden zu dieser Thematik für Ärztinnen und Ärzte
herausgegeben. Darin werden u.a. die problematischen Arzneimittelgruppen, die
Möglichkeiten einer Entzugsbehandlung, Hilfen zum Erkennen einer Abhängigkeit sowie
deren Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Weiterhin liefert der Leitfaden auch praktische Hilfen zur Kontrolle des eigenen
Verschreibungsverhaltens.
Auf der Internet-Seite
der BÄK sind oben genannte Informationen, der Leitfaden
Medikamente schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit und eine
zweiseitige Schreibtischversion Hinweis
zur Behandlung von Patienten mit schädlichem Medikamentengebrauch oder
Medikamentenabhängigkeit abzurufen.
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| Gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro kann eine Druckversion des Leitfadens über
den Deutschen Ärzteverlag bezogen werden (Deutscher Ärzte-Verlag GmbH, Formularvertrag
und Praxisorganisationsdienst, Dieselstraße 2, 50859 Köln, Tel.: (02234) 7011335, Fax:
(02234) 7011470, E-Mail: formularverlag@aerzteverlag.de). |
(aus Journal der KVMV, August 2008, S.7) |
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